Wieder einmal eine Blogparade von der
Maja von Pusteblumenbaby mit einer Aufgabe, die mir wirklich schwer viel, um nicht sogar zu sagen, mir wirklich den Kopf zerbrach. Nunja meine kleine Motte ist nun 7 Monate alt und ich hatte als noch Schwangere natürlich meine Vorstellungen im Kopf, zum Beispiel wie ich mit meiner Kleinen über die Blumenwiese hopse und dabei einen Blumenkranz flechte, aber speziell die Sache, was ich für eine Mutter sein will, kam erst zum Ende auf und schwupps war sie da. :)
Nun nach der Zeit hab ich mir Gedanken gemacht und hab natürlich schon viele Sachen gemacht, wo ich auch teils überflüssige Kritik einstecken musste, aber ich halte dran fest und überzeuge mich lieber selbst immer wieder und nicht die anderen.
Die eine Sache die teilweise wirklich für heftige Diskusionen geführt hat, war als ich mein erst frisches Baby schon zu mir in
mein Bett nahm und wir Arm in Arm einschliefen. Ich würde mich auf sie drauf rollen oder mit einem Kissen ersticken oder was nicht alles aufkam. Natürlich gibt es Vor- und Nachteile, aber dieses innige Träume dann schon fast miteinander teilen hilft bei blöden Halsschmerzen in der Nacht und trocknet auch schnell eine Träne, wenn die Mama erblickt wird und komisch guckt, wenn man ihr an den langen Haaren zieht.
Nun zu der Sache, dass meine kleine Maus zu verwöhnt ist, - ich kann mein Kind
nicht schreien hören und will helfen, will Bauchkrämpfe in mich aufsaugen und für sie leiden. Da kann ich sie nicht einfach schreien lassen, wie mir oft angeraten wurde, da brennen bei mir schon beinahe die Sicherungen durch. Ich nehme sie hoch, kuschel mit ihr und singe, was teilweise auch nicht hilft, aber sie soll nie denken, dass sie allein wäre.
(Falls manche sich fragen, was es mit dürfen zu tun tun hat, mein Kind darf mich und meine Nähe brauchen und darf demnach noch "verwöhnt" sein.)
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"Du weißt schon, dass du jetzt die Säulen der späteren
Ernährung für dein Kind legst, wenn du ihr jetzt Sahne zum kosten gibst" - dumdidum... mein Baby liebt Essen, auch wenn sie eine zarte kleine Maus ist, isst sie mit einer Leidenschaft und Hingabe, bei der ich sehr schmunzeln muss. Und ja ich lasse sie kosten, Sahne, Eis (nun nicht eiskaltes!) und selbst an einer Karotte nuckelt sie gerne Gedanken verloren. Ich passe hierbei natürlich auf, doch auch in Zukunft möchte ich meinem Kind nicht untersagen, zum Beispiel nie Süßigkeiten zu essen, es soll ein natürliches, gesundes Verhältnis zum Essen haben, aber auch nicht Sahne erst kennen lernen, wenn sie sich selbstständig "herumtreibt" :D
Mein Kind darf sich
dreckig machen, egal wie und wo, am liebsten schmeiß ich mich in die Pfütze dazu und wir siehlen uns wie Warzenschweine darin und müssen danach uns erst einmal abschrubben um die Erdkrusten runter zu kriegen. Ich finde es gehört dazu, einfach rumzutollen und nicht darauf zu achten die Sandalen dreckig zu machen, natürlich fällt dann mehr Wäsche an. Aber ein zufriedenes bematschtes Kind ist uns doch allen lieber, als ein Kind, das abseits sitzt, da die Mama gesagt hat, dass die Sandaletten neu sind und somit nicht dreckig werden dürfen. (Leider schon oft miterlebt)
Mein Kind darf
"Machen", sie darf einfach mal Mädchen sein oder auch mal überhaupt nicht, Spielplätze mit der Mama zusammen erkunden oder einfach sich Hügel runterkugeln. Sie soll entdecken und jeden noch so kleinen Wurm erforschen, versuchen selbst zu verstehen, wie das komische Außenrum hier aufgebaut ist und wer sie einfach ist. Wir legen nun mal die Grundlagen der Kinder jetzt und unsere kleinen Forscher lernen aus unseren Reaktionen. Die angstgeweiteten Augen werden die Kinder auch noch später fühlen, wenn sie wieder einmal den Versuch wagen wollen, diesmal ganz allein das Klettergerüst empor zu klettern.